Ficus Benghalensis verzweigt 140 - 200cm – Exotische Zimmerpflanze
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Kurz gesagt:
- Ein imposanter Zimmerbaum mit großen, dunkelgrünen Blättern und markanten Blattadern
- Natürlich verzweigter Wuchs – ein sofortiges Raum-Statement für hohe Räume und Eingänge
- In drei Größen von 140 bis 200 cm für sofortige Wirkung
- Haustier-Hinweis: der Milchsaft ist für Katzen und Hunde nicht geeignet – wir sagen es ehrlich
Steckbrief Ficus benghalensis
| Botanischer Name | Ficus benghalensis (Bengalische Feige / Banyan-Baum) |
| Herkunft | Indien und Südasien |
| Standort / Licht | Hell, ohne pralle Mittagssonne; je heller, desto kompakter der Wuchs |
| Gießrhythmus | Fingertest – gießen, wenn die oberen 2–3 cm angetrocknet sind (etwa alle 7 Tage), im Winter seltener |
| Luftfeuchtigkeit | Normale Raumluft genügt; höhere Luftfeuchte tut ihm gut |
| Temperatur | 18–27 °C, nicht unter 15 °C, zugluftfrei |
| Wuchs & Endgröße im Zimmer | Verzweigter Zimmerbaum; je nach Variante 140–200 cm bei Lieferung, langfristig größer |
| Haustierfreundlich | Nein – der weiße Milchsaft ist für Katzen und Hunde nicht geeignet und reizt die Haut |
| Luftreinigend | Ja |
| Schwierigkeitsgrad | Einfach bis mittel |
| Lieferhöhe & Topfgröße | Je nach Variante ca. 140, 190 oder 200 cm im Ø 40–50 cm Topf (ab Topfboden gemessen) |
| Umtopfen | Alle 2–3 Jahre im Frühjahr, in einen nur wenig größeren Topf |
So kommt er zu dir
Wir messen vom Topfboden bis zur höchsten Triebspitze – der Topf zählt also mit. Dein Ficus kommt in der gewählten Variante (Liefergröße im Steckbrief) frisch aus der Gärtnerei und sicher verpackt bei dir an. Da alle Varianten über 120 cm groß sind, reisen sie als Großpflanzenversand für 15,90 € und sind in 2–4 Werktagen bei dir. Übertopf nicht enthalten. Kleiner Hinweis vorab: Nach dem Standortwechsel kann er ein paar Blätter abwerfen – das ist normal und legt sich nach zwei bis vier Wochen.
Der Baum, der ganze Wälder bildet
Der Ficus benghalensis ist im Wohnzimmer ein eleganter, verzweigter Zimmerbaum – in seiner indischen Heimat aber eine der spektakulärsten Pflanzen der Welt. Als Banyan-Baum bildet er aus den Zweigen Luftwurzeln, die zum Boden wachsen, dort einwurzeln und zu neuen Stämmen werden; so breitet sich ein einziger Baum über die Zeit zu einem ganzen „Wald“ aus. Die größten Exemplare beschatten mehrere Hektar und gehören zu den flächenmäßig größten Bäumen überhaupt – kein Wunder, dass der Banyan der Nationalbaum Indiens ist. Bei dir zeigt er davon die schöne, handhabbare Seite: große, ledrige, dunkelgrüne Blätter mit hell abgesetzten Adern auf einem bereits verzweigten Gerüst, das sofort Volumen in den Raum bringt. Genau dieser verzweigte Wuchs ist bei großen Zimmer-Ficus selten und macht ihn zum repräsentativen Blickfang für hohe Räume, Eingangsbereiche und Büros. Dazu filtert er wie viele Feigen die Raumluft. Ein Wort zur Vorsicht: Beim Anschneiden tritt ein weißer Milchsaft aus, der Haut und Schleimhäute reizt – für Haustiere ist er nicht geeignet.
Pflegeanleitung
Standort
Hell und ohne pralle Mittagssonne (Details im Steckbrief). Am wichtigsten: ein fester Platz. Ficus-Arten sind Gewohnheitstiere und reagieren auf häufiges Umstellen mit Blattfall. Einmal einen guten, hellen Standort gefunden, lässt du ihn am besten dort stehen.
Gießen
Nach Fingertest mäßig gießen, wenn die obere Erdschicht angetrocknet ist – lieber etwas zu trocken als zu nass. Staunässe führt schnell zu Wurzelfäule und gelben Blättern; überschüssiges Wasser aus dem Übertopf abgießen.
Düngen
Von Frühjahr bis Spätsommer etwa alle zwei Wochen mit Grünpflanzendünger über das Gießwasser versorgen. Im Herbst und Winter pausiert die Düngung.
Umtopfen
Alle 2–3 Jahre im Frühjahr in einen nur wenig größeren Topf mit guter Drainage. In zu großen Gefäßen bleibt zu viel Nässe in der Erde.
Typische Probleme
Blattfall nach dem Kauf oder Umstellen ist meist Standortstress und gibt sich von selbst. Gelbe Blätter deuten auf zu viel Wasser hin, braune, trockene Blattränder auf zu trockene Luft oder Zugluft. Mehr zur Pflege aller Feigen findest du im Ratgeber Ficus richtig pflegen.
Aus der Gärtnerei – Christian
„Ein ehrliches Wort zum Ficus: Er ist robust und unkompliziert – mit einer Ausnahme, und die kostet viele Nerven. Er hasst Standortwechsel. Nach der Lieferung wirft er gern ein paar Blätter ab, und wer ihn dann verunsichert alle zwei Wochen umstellt, macht es schlimmer. Mein Rat: einen hellen Platz aussuchen, ihn dort lassen und ihm zwei, drei Wochen Ruhe gönnen – dann erholt er sich zuverlässig. Und beim Zurückschneiden Handschuhe an, der Milchsaft ist klebrig und reizt die Haut.“
Häufige Fragen zum Ficus benghalensis
Wie groß wird der Ficus benghalensis?
Als Zimmerpflanze je nach Variante 140–200 cm bei Lieferung und mit den Jahren größer; in der Natur wird der Banyan-Baum riesig. Durch Rückschnitt lässt er sich gut in Form und Höhe halten.
Warum verliert mein Ficus Blätter?
Meist ist es Standortstress – typisch direkt nach Kauf oder Umstellen. An einem festen, hellen Platz erholt er sich in der Regel nach zwei bis vier Wochen.
Ist der Ficus benghalensis giftig für Haustiere?
Ja – der weiße Milchsaft ist für Katzen und Hunde nicht geeignet und reizt Haut und Schleimhäute. Am besten außerhalb der Reichweite von Tieren aufstellen.
Wie oft muss ich gießen?
Nach Fingertest, wenn die oberen 2–3 cm Erde angetrocknet sind – etwa alle 7 Tage, im Winter seltener. Staunässe unbedingt vermeiden.
Welcher Standort ist ideal?
Hell, ohne pralle Mittagssonne und zugluftfrei. Wichtig ist ein fester Platz, da der Ficus häufiges Umstellen mit Blattfall quittiert.
Mehr grüne Mitbewohner findest du in unserer Kategorie Zimmerpflanzen.
Ficus Benghalensis verzweigt 140 - 200cm – Exotische Zimmerpflanze
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