Gräser und Stauden online kaufen – winterharte Gartenpflanzen | Wurzelwerk Design

Kollektion: Gräser und Stauden online kaufen | Gartenpflanzen

Einmal gepflanzt, jedes Jahr wieder: Stauden und Gräser sind die klügste Investition im Garten – sie werden mit den Jahren voller und dichter, statt jedes Frühjahr neu gekauft zu werden. Bei uns findest du über 130 Sorten. Wonach entscheidest du? Erstens: Blüte oder Struktur – Stauden liefern Farbe von Frühsommer bis Herbst, Gräser geben Form und stehen bis in den Winter. Zweitens dein Standort: Für sonnige wie schattige Beete gibt es passende Arten. Und drittens dein Einstieg: Wenn du nicht einzeln kombinieren willst, nehmen dir unsere fertig zusammengestellten Stauden-Pakete die Sortenwahl komplett ab.

Auch interessant: Bodendecker · Blühende Sträucher

Kaufberatung: Gräser, Stauden – oder beides?

Die schönsten Beete kombinieren beides: Stauden bringen die Blüte, Gräser die Struktur dazwischen. So unterscheiden sie sich im Gartenalltag:

Stauden Ziergräser
Stärke Blütenfarbe, Duft, Insektennahrung Form, Bewegung, Struktur
Winterbild ziehen meist ein, treiben im Frühjahr neu Halme und Rispen stehen dekorativ bis in den Winter
Typische Vertreter Lavendel, Salvia, Echinacea, Hosta, Storchschnabel Pennisetum (Lampenputzergras), Miscanthus, Festuca
Pflege Rückschnitt je nach Art, sonst genügsam ein Rückschnitt im zeitigen Frühjahr, fertig

Für welchen Standort? Sonnig und eher trocken: Lavendel, Salvia, Echinacea, Sedum und die meisten Ziergräser. Halbschattig bis schattig: Hosta, Bergenie, Storchschnabel – gerade für Schattenbeete gibt es mehr Auswahl, als viele denken. Der passende Standort steht bei jedem Produkt im Steckbrief.

Wann pflanzen? Frühjahr (April–Mai) und Herbst (September–Oktober) sind ideal, weil die Pflanzen vor Hitze bzw. Frost gut einwurzeln können. Unsere Containerware kannst du aber fast ganzjährig setzen, solange der Boden nicht gefroren ist – im ersten Jahr regelmäßig gießen, danach sind Stauden und Gräser weitgehend auf sich allein gestellt.

Der einfachste Einstieg: Stauden-Pakete. Unsere fertigen Pakete kombinieren aufeinander abgestimmte Sorten nach Thema – bienenfreundlich, duftend, Bodendecker oder nach Farbe. Die 6er-Pakete bepflanzen etwa einen Quadratmeter, die 24er-Pakete rund drei. Damit bekommst du ein stimmiges Beet ohne Planungsaufwand – und lernst nebenbei, welche Stauden sich bei dir wohlfühlen.

Noch ein Tipp zum Schluss: Kauf lieber mehrere Pflanzen einer Sorte als von allem eine. Gruppen aus drei, fünf oder sieben gleichen Stauden wirken ruhig und gewachsen – ein Beet aus lauter Einzelstücken dagegen schnell unruhig.

Häufige Fragen

Wie viele Stauden brauche ich pro Quadratmeter?

Als Faustregel: 6–9 Pflanzen pro m² bei kleineren Stauden und Bodendeckern, 3–5 bei großen Solitärstauden und Gräsern. Unsere 24er-Pakete decken je nach Sorte ca. 3 m² ab.

Wann schneidet man Gräser und Stauden zurück?

Erst im zeitigen Frühjahr (Februar/März), nicht im Herbst: Die Halme schützen die Pflanze im Winter, sehen mit Raureif dekorativ aus und bieten Insekten Quartier. Wie das bei einzelnen Arten geht, zeigen wir im Ratgeber – z. B. bei Katzenminze und Lavendel.

Sind die Stauden winterhart?

Ja, unsere Gartenstauden sind zuverlässig winterhart und brauchen ausgepflanzt in der Regel keinen Winterschutz – die genaue Winterhärte findest du je Sorte im Steckbrief. Nur frisch gesetzte Herbstpflanzungen freuen sich im ersten Winter über eine leichte Mulchschicht.

Welche Stauden sind bienenfreundlich?

Besonders wertvoll: Katzenminze, Salvia, Echinacea, Agastache, Sedum und Lavendel – sie bieten von Frühsommer bis Herbst durchgehend Nektar.

Wie werden Stauden geliefert?

Frisch aus der Gärtnerei per Paketdienst, sicher verpackt im Kulturtopf. Nach Erhalt zeitnah einpflanzen oder schattig zwischenlagern und feucht halten.

Ratgeber dazu: Stauden pflanzen – wann, wie und wo · Winterharte Stauden – die besten Sorten · Die besten Stauden für jeden Garten

Christians Empfehlung: Wenn du neu anfängst, nimm ein Stauden-Paket und setz zwei, drei Lampenputzergräser dazwischen – mehr braucht es für ein Beet nicht, das von Juni bis in den Winter etwas hermacht. Und wenn es nur eine einzige Staude sein darf: Storchschnabel 'Rozanne'. Die blüht monatelang und verzeiht wirklich jeden Anfängerfehler.

Fachlich geprüft von Christian Fech – Straßenbauermeister & über 20 Jahre Garten- und Landschaftsbau. Mehr über Christian →

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FAQs

Was ist der Unterschied zwischen Gräsern und Stauden?

Gräser sind meist filigrane, strukturgebende Pflanzen mit feinen Halmen, oft winterhart und ganzjährig dekorativ. Stauden sind mehrjährige Blühpflanzen, die meist im Herbst zurückziehen und im Frühjahr neu austreiben.

Welche Gräser sind besonders pflegeleicht?

Pampasgras, Lampenputzergras, Blauschwingel und Chinaschilf gehören zu den pflegeleichtesten Ziergräsern. Sie brauchen wenig Wasser und gedeihen auch in trockenen, sonnigen Lagen.

Welche Stauden blühen besonders lange?

Zu den Dauerblüten zählen Stauden wie der Sonnenhut (Rudbeckia), Mädchenauge (Coreopsis), Purpur-Sonnenhut (Echinacea) oder die Katzenminze (Nepeta). Sie blühen oft von Juni bis in den Herbst hinein.

Wann ist die beste Pflanzzeit für Gräser und Stauden?

Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr (März–Mai) oder im Herbst (September–Oktober). So haben die Pflanzen genug Zeit zum Anwachsen vor Hitze oder Frost.

Wie pflege ich Gräser & Stauden richtig?

Größter schneidest du idealerweise im späten Winter oder Frühjahr zurück. Stauden solltest du je nach Art nach der Blüte oder im Herbst zurückschneiden. Wichtig: Darmwässern beim Erwachsenwerden und ggf. Mulchen.

Wann ist die beste Pflanzzeit für Pampasgras?

Die optimale Pampasgras Pflanzzeit ist im Frühjahr, wenn keine Fröste mehr drohen. So kann es sich gut etablieren.

Kann ich mein Blumenbeet das ganze Jahr über attraktiv gestalten?

Ja! Mit früh-, mittel- und spätblühenden Stauden sowie immergrünen Gräsern bleibt dein Garten das ganze Jahr über lebendig.

Welche Stauden eignen sich für sonnige Standorte?

Sonnenhut, Lavendel, Salbei und Schafgarbe sind hervorragende Sonnenliebhaber.