Garten planen 2026: Beetplan, Pflanzliste & Kombis (Stauden, Bodendecker, Gemüse)
Wenn du im Februar/März planst, sparst du dir im Frühjahr Chaos, Fehlkäufe – und bekommst ein Beet, das direkt „gemacht“ aussieht. Der Trick ist nicht mehr Arbeit, sondern die richtige Struktur: Bodendecker als Basis, Stauden für Blüte, Gräser für Ruhe & Form – plus ein kleines Gemüse-Eck für schnelle Erfolgserlebnisse.
In diesem Beitrag bekommst du einen Plan, der wirklich funktioniert:
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Standortcheck (Sonne/Halbschatten/Schatten)
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Beetaufbau in 3 Ebenen (Boden–Mitte–Höhe)
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3 fertige Kombi-Beispiele
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Pflanzabstände + simple Einkaufsliste
1) Der 10-Minuten-Standortcheck (macht 80% des Erfolgs)
Bevor du irgendwas bestellst, check 3 Dinge:
Licht
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Sonne: 6+ Stunden direktes Licht
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Halbschatten: 3–6 Stunden oder „wandert“ über den Tag
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Schatten: unter 3 Stunden / Nordseite / unter Bäumen
Boden (Kurztest)
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Nimm eine Handvoll Erde und drück sie.
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Bröselt sofort: eher sandig/trocken
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Klebt und formt eine Wurst: eher lehmig/speichert Wasser
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Feuchte
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Steht Wasser nach Regen lange? → eher feucht/nass
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Trocknet alles blitzschnell? → eher trocken
Merksatz: Nicht den Boden „bekämpfen“, sondern Pflanzen wählen, die ihn mögen. Das macht pflegeleicht.
2) Beet-Aufbau in 3 Ebenen (so sieht’s automatisch „designer“ aus)
Ein Beet wirkt hochwertig, wenn es Schichten hat:
Ebene 1: Bodendecker (Basis)
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füllen Lücken
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reduzieren Unkrautdruck
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halten Feuchtigkeit im Boden
Bodendecker nach Standort auswählen
Ebene 2: Stauden (Blüte & Farbe)
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sorgen für saisonale Highlights
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bringen Bienen & Leben ins Beet
Ebene 3: Struktur (Gräser + „Ankerpflanzen“)
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Gräser bringen Ruhe und wirken modern
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„Anker“ = 1–3 größere Pflanzen, die das Beet zusammenhalten
Gemüsesamen für den Saisonstart sichern
3) Die einfachste Beetformel (damit du nichts überfüllst)
Nutze diese Formel – die funktioniert auch für kleine Beete:
Pro 1 m² Beetfläche:
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1–2 Strukturpflanzen (z. B. ein Gras oder eine größere Staude)
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3–5 Blühstauden (mittlere Höhe)
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6–10 Bodendecker (je nach Wuchs/Größe)
Wenn du unsicher bist: Lieber weniger Sorten, dafür mehr Stückzahl. Wiederholung wirkt edel.
4) Pflanzabstände: Kurz & klar
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Bodendecker: meist 20–30 cm Abstand (je nach Sorte)
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Mittelhohe Stauden: 30–45 cm
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Gräser/Strukturpflanzen: 40–80 cm (je nach Endgröße)
Pro-Tipp: Plane im Beet lieber „Luft“ ein – im Sommer schließen Pflanzen die Lücken oft schneller, als man denkt.
5) Drei fertige Beet-Kombis (zum Nachbauen)
Kombi A: Sonne & pflegeleicht (modern, luftig)
Look: ruhig, modern, wenig „Chaos“, lange Saison
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Struktur: 2–3 Ziergräser als wiederkehrendes Element
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Blüte: 3–4 Staudenarten in Wiederholung
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Basis: Bodendecker in großen Flächen
Beetplan (für ca. 3–4 m²):
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3× Ziergras (hinten/mittig verteilt)
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6–8× Blühstauden (in Gruppen à 2–3)
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12–18× Bodendecker vorne & zwischen die Gruppen
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Kombi B: Halbschatten (unter Bäumen / Nordost, trotzdem blühend)
Look: sattes Grün, strukturierte Flächen, „Waldgarten“-Vibe
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Struktur: 1–2 Gräser/strukturstarke Stauden
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Blüte: Stauden, die Halbschatten lieben
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Basis: Bodendecker als Teppich (macht’s sofort ordentlich)
Beetplan (ca. 2–3 m²):
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2× Strukturpflanze
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5–7× Blühstauden
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10–15× Bodendecker
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Kombi C: „Essbares Beet“ (Gemüse + Stauden/Gräser als Rahmen)
Look: Nutzgarten, aber stylisch – nicht „reines Gemüsefeld“
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Rahmen: Gräser/Stauden am Rand für Struktur
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Innen: Gemüsesamen in 2–3 klaren Reihen/Blöcken
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Boden: Bodendecker im Randbereich oder zwischen dauerhaften Pflanzungen
Beetplan (ca. 3–4 m²):
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Rand: 3× Strukturpflanzen/Gräser
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Mitte: 2–3 Gemüsekulturen (Blockweise)
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Lücken: Bodendecker oder Mulch (je nach Konzept)
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6) Gemüseplanung ohne Stress (Mini-Fruchtfolge)
Wenn du ein Gemüsebeet planst, halte es simpel:
Starte mit 3 Kategorien:
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Frühe Kulturen (Frühjahr)
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Sommerkulturen (nach Eisheiligen)
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Herbstkulturen (später nachlegen)
Mini-Fruchtfolge (für 3 Beete oder 3 Bereiche):
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Bereich 1: „Frucht“ (Tomate/Paprika)
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Bereich 2: „Blatt“ (Salat/Spinat)
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Bereich 3: „Wurzel“ (Möhre/Rote Bete)
So verhinderst du, dass jedes Jahr alles am gleichen Platz steht.
7) Einkaufsliste (Copy & Paste)
✅ Wenn du ein pflegeleichtes Zierbeet planst:
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10–20× Bodendecker (je nach Fläche)
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6–10× Stauden (in 2–4 Sorten)
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2–4× Gräser/Strukturpflanzen
✅ Wenn du zusätzlich Gemüse willst:
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2–4 Sorten Gemüsesamen (für Blockanbau)
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Etiketten + Anzucht (wenn du vorziehst)
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FAQ
Wie plane ich ein Beet, das pflegeleicht bleibt?
Mit wenigen Sorten, dafür mehr Stückzahl, und einer Bodendecker-Basis. Bodendecker reduzieren Unkraut und halten Feuchtigkeit – das spart Arbeit.Wie viele Pflanzen brauche ich pro Quadratmeter?
Als grobe Orientierung: 1–2 Strukturpflanzen, 3–5 Stauden und 6–10 Bodendecker pro m² (je nach Wuchs und Endgröße).Welche Reihenfolge ist am besten: Bodendecker, Stauden oder Gräser?
Plane zuerst Struktur (Gräser/Ankerpflanzen), dann Stauden-Gruppen, zum Schluss füllst du Lücken mit Bodendeckern.Kann ich Staudenbeet und Gemüse kombinieren?
Ja! Gräser/Stauden am Rand geben Struktur, Gemüse in klaren Blöcken in die Mitte – so wirkt es aufgeräumt und bleibt praktisch.